Schachaufgabe

VL: Unentschieden in der 2. Runde PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 29. September 2026 um 10:30 Uhr

Da das Spiellokal der Essener nicht zur Verfügung stand, kam die erste Mannschaft der SG Gladbeck zu einem unerwarteten Heimspiel gegen den SK Holsterhausen. In einer ereignisarmen Partie an Brett 7 - Französisch-Abtauschvariante - wurden zuerst beide Läufer und dann alle Schwerfiguren abgetauscht, so dass Peter Kruse mit Weiß um 15.15 Uhr das Remisangebot seines Gegners annahm. Martin Wenzel an Brett 6 spielte mit Schwarz gegen die Abtauschvariante im Caro-Kann. Nach komplizierten Verwicklungen und beiderseits nicht immer optimalen Zügen entstand eine ausgeglichene Stellung, so dass die Kontrahenen sich auf Remis einigten (15.38 Uhr). Knapp anderhalb Stunden später brachte Stefan Rickert (Brett 8) die SG 19/23 mit 2:1 in Führung, er drängte seinen Gegner durch mehrere Angriffe auf die exponierte Dame positionell in eine aussichtslose Stellung, in der dieser angesichts nicht zu vermeidendem Materialverlust die Waffen streckte. Etwa zum gleichen Zeitpunkt erreichte Helmut Hasenrück an Brett 1 nach einem zweifelhaften Läuferopfer auf h7, nach dem sein Gegner aber Gegenspiel zuließ, mit starkem Schwerfigurenspiel ein Remis durch Zgwiederholung. 10 min später baute Dietmar Berg an Brett 3 die Führung aus. Nach einem Bauernverlust konnte er seine Stellung kontinuierlich verstärken und gewann nach einem Läufereinschlag auf e6. Holsterhausen konterte danach erfolgreich: Frank Winzbeck stoppte den Königsangriff des Gegners durch Opfer einer Leichtfigur gegen 2 Bauern, der aber mit einem Gegenopfer drei Bauern für einen Springer erhielt und die Partie druckvoll zum Sieg führen konnte (17.25 Uhr). 20 min später musste Matthias Holtkamp, der zwischenzeitlich ein Remis an Brett 5 abgelehnt hatte, aufgeben, eine Fesselung seines Springers endete mit einem Qualitätsverlust, seine erzwungene Königswanderung führte zum undeckbaren Matt. Somit stand es 3,5 : 3,5, und es oblag Gerd Frohne an Brett 2, der eine Qualität weniger hatte, nicht zu verlieren. Mit seinem Läuferpaar und einem Freibauern stellte er seinen Gegner aber vor so große Probleme, dass dieser von Durchbruchsversuchen absah und Remis anbot: Um kurz nach 18 Uhr endete der Mannschaftskampf 4:4 .