Schachaufgabe

Gekämpft und ausgeschieden PDF Drucken E-Mail
Samstag, den 24. Januar 2026 um 14:37 Uhr

Im Halbfinale des Viererpokals ist die SG Gladbeck nach hart umkämpften Partien gegen SV Horst-Emscher mit 1,5 : 2,5 ausgeschieden, die beiden jungen NRW-Liga-Spieler Tom Rebentisch und Steven Baerwolf an den beiden vorderen Brettern gaben den Ausschlag. Zunächst gingen aber die Gladbecer in Front, Martin Wenzel besiegte in einem unsymmetrischen Caro-Cann mit gegensätzlichen Rochaden Marco Becker, indem er seine Dame gegen zwei Türme gab und kurz darauf noch eine Leichtfigur eroberte. Lange hielt der Vorsprung nicht, Helmut Hassenrück an Brett 1 unterlag dem druckvollen Spiel seines Gegners, der auf der 7. Reihe entscheidend eindrang. Gerd Frohne an Brett 2 hoffte lange Zeit, sein L-S-Endspiel remis zu halten, konnte den richtigen Weg aber nicht finden und unterlag nach einem Bauernopfer, weil er danach das Eindringen des gegnerische Königs nicht mehr vermeiden konnte. Wegen der Berliner Wertung im Viererpokal war die Begegnung für Gladbeck damit verloren. Dennoch kämpfte Frank Winzbeck noch lange an Brett 3 weiterhin um den Sieg gegen Christoph Wolff, der aber eine seltene Remisstellung gegen zwei Freibauern auf f- und h-Linie im Turmendspiel erreichen konnte.
Das Endspiel bestreiten nun (nicht unerwartet) die beiden auf NRW-Ebene spielenden Vereine Oberhausener SV 1887 und SV Horst-Emscher 1931.