| Zweite startet mit zwei Siegen in die VBL |
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| Mittwoch, den 07. Oktober 2026 um 23:06 Uhr |
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Die zweite Mannschaft der SG Gladbeck ist mit zwei Siegen in die Verbandsbezirksliga gestartet und konnte nach dem zweiten Spieltag sogar die Tabellenführung übernehmen. In der ersten Runde mussten die Gladbecker am 13.09. auswärts gegen die zweite Mannschaft von SW Oberhausen antreten. Hier erwarteten wir eine ausgeglichene Begegnung, doch die Oberhausener mussten auf einige Stammspieler verzichten. Dies machte sich vor allem an den hinteren Brettern bemerkbar, so dass unsere Mannschaft am Ende sicher und unerwartet deutlich mit 5,5 zu 2,5 gewinnen konnte. Zur zweiten Runde am 04.10. empfing Gladbeck zu Hause die dritte Mannschaft des OSV. Die Gladbecker gingen als klarer Favorit in diese Begegnung und wurden ihrer Rolle gerecht. Nach drei Stunden konnten wir einen klaren 7:1-Sieg einfahren. Mit vier Mannschaftspunkten und 12,5 Brettpunkten übernahmen die Gladbecker die Tabellenführung in der Verbandsbezirksliga (Gruppe 5), gefolgt von Listiger Bauer Essen. Wie diese ersten beiden Mannschaftssiege einzustufen sind, wird sich am 08.11. zeigen. Dann kommt es nämlich in der dritten Runde zum Spitzenspiel zwischen Gladbeck und Essen. Die Essener sind nicht nur Tabellenzweiter sondern stellen auch die DWZ-stärkste Mannschaft der Liga. Spannung ist also garantiert.
Die Begegnung am 13.09. gegen SW Oberhausen begann mit einem frühen Remis. Bereits nach einer guten halben Stunde einigte sich Dirk Rickert an Brett 5 mit seinem Gegner auf ein Remis in ausgeglichener Stellung. Die nächste Partie endete erst zwei Stunden später. An Brett 4 hatte sich Peter Wendt eine aussichtsreiche Stellung erspielt, in der sein Gegner mit isoliertem Doppelbauern und geschwächter Königsstellung in der Defensive war. Gewinnversuche blieben jedoch erfolglos und so einigten sich beide Spieler nach gut zweieinhalb Stunden auf Remis. Kurz darauf ging Gladbeck jedoch in Führung. An Brett 6 konnte Maher Alturk mit seinem druckvolles Angriffsspiel den Gegner zur Aufgabe bringen. An Brett 8 hatte Jürgen Hoffmann einen Königsangriff gestartet, den er mit einem Sieg abschließen konnte. Damit stand es nach 3 Stunden 3:1 für die Gladbecker. Eine halbe Stunde später gelang den Oberhausenern allerdings der überraschende Anschlusstreffer. An Brett 2 hatte sich Udo Busch in einer spannenden Partie eine Gewinnstellung erspielt, in der seine Dame einen weit vorgerückten Freibauern unterstützte. Dann griff er jedoch daneben und musste sich wenige Züge später seinem Gegner geschlagen geben. Kurz darauf konnte aber Dieter Garus an Brett 7 den nächsten Sieg für die Gladbecker einfahren. Nachdem er seine weiße Stellung am Königsflügel kontinuierlich verstärkt hatte, konnte er seine Dame auf f6 platzieren und mit einem Springeropfer die h-Linie öffnen. Sein Gegner versuchte noch einen Gegenstoß im Zentrum, musste sich jedoch wenige Züge später geschlagen geben, da das Matt nicht mehr zu verhindern war. Damit stand es 4:2 für Gladbeck. Die Entscheidung fiel schließlich an Brett 1. Hier hatte Torsten Weber nach beiderseitiger ruhiger Figurenentwicklung eine ausgeglichene Stellung auf dem Brett, in der seinem Gegner plötzlich die Zeit ablief. Wenig später endete auch die letzte Partie. Jörg Kucheyda an Brett 3 hatte seine Partie offensiv angelegt und opferte Material für einen Angriff. Sein Gegner konnte den Angriff jedoch abwehren und eine ausgeglichene Stellung erreichen. Jörg bot seinem Gegner daher Remis an, was dieser annahm. Damit endete der Mannschaftskampf nach gut dreieinhalb Stunden mit 5,5:2,5 für Gladbeck. Am 04.10. empfing Gladbeck in der zweiten Runde die dritte Mannschaft des OSV und hatte es offenbar sehr eilig. Bereits nach einer knappen halben Stunde ging Gladbeck in Führung. Peter Wendt an Brett 2 setzte seinen Gegner von Anfang an mit einem Angriff gegen die gegnerische Königsstellung und mit weiteren Drohungen unter Druck. Der verlor daraufhin den Überblick und gab sich nach einem Fehlgriff geschlagen. Eine Stunde später endete die nächste Partie. Finn Blanc an Brett 4 hatte eine ausgeglichene Endspielstellung mit gleichem Material auf dem Brett und einigte sich mit seinem Gegner auf ein Remis. Wenige Minuten später konnte Gladbeck seinen Vorsprung weiter ausbauen. Dirk Rickert an Brett 5 und Maher Alturk an Brett 6 konnten ihre offensiv geführten Partien gegen deutlich DWZ-schwächere Gegner jeweils sicher zum Sieg führen. Damit stand es nach gut anderthalb Stunden bereits 3,5:0,5 für Gladbeck. Die Entscheidung fiel nach knapp zweieinhalb Stunden an Brett 8. Hier hatte Dieter Garus seinen defensiv spielenden Gegner von Anfang an unter Druck gesetzt. Eine Mattdrohung konnte dieser nur mit einem Springeropfer abwehren und verlor kurz darauf auch noch die Qualität. Dennoch spielte sein Gegner weiter und gab sich erst nach einem weiteren Figurenverlust geschlagen. Wenige Minuten später endete auch die Partie am Spitzenbrett. Hier musste sich Torsten Weber mit einer unbekannten Eröffnungsvariante auseinandersetzen. Sein Gegner bemühte sich jedoch vergeblich, mit seinem Damenisolani Angriffsmöglichkeiten zu erarbeiten, und bot Torsten schließlich Remis an, das dieser annahm. An Brett 7 hatte es Christian Häselhoff mit einer sehr taktisch geprägten Partie zu tun, in der er das Läuferpaar für Turm und Bauer besaß und gute Gewinnchancen hatte. Nach einem Bauernverlust hatte sein Gegner jedoch zwei starke verbundene Freibauern. In einer taktisch hoch komplexen Stellung unterlief seinem Gegner dann jedoch der entscheidende Fehler und Christian konnte eine Figur gewinnen, was den Partiegewinn bedeutete. Wenig später endete auch die letzte Partie an Brett 2. Hier konnte Udo Busch den Druck gegen den gegnerischen Königsflügel schrittweise erhöhen. Sein Gegner fand schließlich in schwieriger Stellung keine Verteidigungsmöglichkeiten und gab die Partie verloren. Somit endete der Mannschaftskampf nach rund vier Stunden mit 7:1 für Gladbeck. |
| Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 08. Oktober 2026 um 18:09 Uhr |